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Plugin-Tipp: LuckyWP Table of Contents

In meinem zweiten Blogpost für das #Projekt26 habe ich heute einen Plugin-Tipp im Gepäck. Eigentlich hatte ich einen anderen Beitrag in Planung, da der aber etwas länger und ausufernder wird und ich wieder pünktlich auf den letzten Drücker bin, gibt es erstmal den Plugin-Tipp. 🙂

Meine Anforderungen

Im Zuge des Relaunchs der Gutenberg-Fibel habe ich nach einem „Table of Contents“-Plugin gesucht. Da ich auf einigen Seiten etwas mehr Inhalt habe, wollte ich dort ein Inhaltsverzeichnis anbieten, damit die Leser die vorhandenen Inhalte schnell überblicken können. Bisher war es so, dass ich ein Inhaltsverzeichnis von Hand erstellt habe, mit einem Listen-Block. Auch wenn die Seiten sich nicht ständig verändert haben, etwas umständlich war es schon. Und so wirklich praktisch sah es auch im Frontend nicht aus.

Also habe ich mir verschiedene Plugins rausgesucht und meinem persönlichem Anforderungstest unterzogen. Ich wollte:

  • automatische Erstellung des Inhaltsverzeichnisses anhand der im Beitrag vorhandenen Überschriften
  • Plugin soll Gutenberg-Block anbieten
  • Bei Bedarf sollen bestimmte Überschriften nicht im Inhaltsverzeichnis berücksichtigt werden
  • Einfache Anpassbarkeit ans Theme

Mein Favorit: LuckyWP Table of Contents

Schließlich bin ich dann bei LuckyWP Table of Contents gelandet – trotz des etwas sperrigen Namens ein super Plugin.

Hier klicken, um den Inhalt von WordPress.org anzuzeigen

Der Gutenberg-Block ist tatsächlich absolut unspektakulär:

Screenshot vom Block des LuckyWP Table of Content Plugins. Es ist nur das Wort

Das ist aber absolut nicht schlimm, denn während des Schreibens muss das Inhaltsverzeichnis nicht ständig angezeigt werden. Braucht man doch mal ne Übersicht, bietet der Editor selbst eine in der oberen Leiste an.

Die eigentliche Magic passiert hinter dem Stift: Es geht ein Overlay mit einem zusätzlichen Fenster auf. Dort finden sich sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, aufgeteilt in drei Kategorien: Allgemein, Erscheinung und Verschiedenes.

Screenshot der Block-Einstellungen von LuckyWP Table of Contents.

Das schöne an diesem Plugin: Man kann Standard-Einstellungen vergeben, aber bei jeder Block-Instanz können die Standard-Einstellungen überschrieben werden. Auch wenn ich diese Funktion aktuell nicht benutze, finde ich das hervorragend.

Nicht wundern: im Backend finden sich die globalen Einstellungen für das Plugin unter dem Namen „Inhaltsverzeichnis“ unterhalb von „Einstellungen“. Ich muss auch erstmal etwas länger auf das Menü starren, bis ich den Unterpunkt finde. 😅 Ich bin es eher gewöhnt, dass die Plugin-Namen im Einstellungs-Menü auftauchen. Ich habe aber noch nicht in die Übersetzung geschaut, ob sich das vielleicht noch ändern ließe.

In den Einstellungen finden sich neben den am Block überschreibbaren Möglichkeiten unter anderem noch die Funktion, ein Inhaltsverzeichnis automatisch in jedem Beitrag anlegen zu lassen. Sicherlich praktisch für jene, die viele lange Beiträge schreiben.

Fazit

Das Plugin tut zwar nur eine Sache, aber die tut es dafür richtig gut. Die Einstellungsmöglichkeiten sind reichlich vorhanden und die Überschreibbarkeit am einzelnen Block ist ein wirklich wunderbares Feature. Die Darstellung im Frontend lässt sich frei einstellen – beim „vom Theme übernehmen“ braucht man eigentlich fast nichts mehr anzupassen. Wer also ein Plugin sucht, dass ein Inhaltsverzeichnis zu Beginn eines Beitrages oder einer Seite sucht, dem kann ich LuckyWP Table of Contents nur ans Herz legen.

8 Antworten auf „Plugin-Tipp: LuckyWP Table of Contents“

Sehr schön, hatte eben beim Schreiben meines #Projekt26 Beitrages genau über so ein Inhaltsverzeichnis für den Beitrag nachgedacht, es aber dann erstmal verworfen 🙂
Habe gerade mal in der Gutenbergfibel nach einer Seite mit dem Inhaltsverzeichnis gesucht, aber leider kein Beispiel gefunden, wo kann ich es denn mal in Aktion sehen?

Ich bin selber auch schon länger auf der Suche nach einer Alternative zu Table of Contents Plus, weil es seit 2016 kein nennenswertes Update mehr gab und mir genau so ein Gutenberg-Block fehlt. Danke für den Tipp!

Werden denn die Hashs, die man selber in Gutenberg einer Überschrift zuweisen kann, verwendet? Oder immer nur der vom Plugin generierter Slug?

Das Plugin generiert selbst Slugs, die für die Verlinkung verwendet werden. Im Quelltext wird dabei innerhalb der h2-, h3-Elemente usw. ein eigenes span hinzugefügt, dass dann den Link-Hash erhält. Du hast in den Einstellungen auch die Möglichkeit, verschiedene Varianten für den Hash festzulegen.

Ich bin auch bei LuckyWP ToC hängen geblieben, obwohl es bei den Ultimate Addons for Gutenberg einen Block für ein Inhaltsverzeichnis mit Vorschau im Editor gibt.

Ich finde auch die Vorschau im Editor nicht so wichtig, und LuckyWP ist flexibel und stabil.

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